Die Objektive von Fotokameras besitzen Blenden von 1 bis 64 (dürfte jedoch nicht an einem einzigen Objektiv zu finden sein). Der Blendenwert ist eine rechnerische Grösse der mit einer einzigen Zahl die Lichtstärke von Objektiven kennzeichnet. Ein Beispiel: Blende 8 bedeutet, dass der Durchmesser der Objektivöffnung bei Blende 8 genau acht mal in der Brennweite enhalten ist. Somit ist die Blende unabhängig von der Brennweite. Jeder Blendenwert zum nächsten bedeutet eine Verdopplung oder Halbierung der durchgelassenen Lichtmenge. Eine Typische Blendenreihe könnte also wie folgt aussehen:
2 - 2,8 - 4 - 5,6 - 8 - 11 - 16
Blende 4 läst demnach doppelt soviel Licht durch wie Blende 5,6 aber nur halbsoviel wie Blende 2,8. Daraus folgt, je kleiner der Blendenwert ist, um so mehr Licht wird durchgelassen.
Die Belichtungszeit gibt einfach nur an über welchen Zeitraum Licht auf den Film fällt und diesen "belichtet". Es wird oft auch von der Verschlusszeit gesprochen da die Belichtungszeit vom Verschluss der Kamera geregelt wird. Ein moderen Kamera kann etwa Verschlusszeiten von 1/2000 Sekunde erreichen. Die zeiten werden heute meist elektronisch gebildet sind oft über einen weiten Bereich einstellbar. Die Belichtungszeit spielt gerade bei sich bewegenden Motiven eine wichtige Rolle. Je schneller sich ein Objekt bewegt um so kürzer muss die Verschlusszeit sein um es noch scharf ablichten zu können. Bei sich schnell bewegenden Motive bedarf es oft Verschlusszeiten von 1/500 Sekunde oder weniger. Bei statischen Motive, wie Gebäude oder ruhigen Landschaften, können auch längere Belichtungszeiten zum Einsatz kommen . Langzeitbelichtungen von einer halben Sekunde oder mehr können etwa bei geringem Licht dennoch zu einer verwertbaren Aufnahme führen.
Bei einfachen Kameras ist dei Entfernung oft fest eingestellt, die dann in einem festgelegtem Bereich alles mehr oder weniger scharf darstellt, z.B. 1,5m bis unendlich. Bei etwas besseren Kameras kann die Entfernung und somit der Schärfebereich eingestellt werden. Wärend man sich bei vielen modernen Kameras darauf verlassen kann das die Kamera selbst die Schärfe bzw. Entfernung einstellt (sogenannter Autofokus)gibt es auch zahlreiche Modelle an denen die Entfernung manuell eingestellt werden muss. Es gibt verschiedene Methoden zur Einstellung der Schärfe. Häufig angewendet wird die Entfernungsschätzung. Dass heist, der Fotograf schätzt die Entfernung zum Motiv und stellt diese dann am Objektiv ein. Das kann bei 5-10m vieleicht gut funktionieren, entsprechne Schärfentiefe vorausgestezt, kann sich aber bei Nahaufnahme von 1-2m als ploblematscih erweisen wenn der Schärfentiefenbereich nur wenige cm beträgt.
Meßsucherkameras bieten hier wesentlich mehr Komfort. Hierbei ist der Sucher mit dem Entfernungsmesser gekoppelt. Bei Spiegelreflexkameras wird hingegen durch den dreh am Objektiv die Schärfe direkt im Sucher erkennbar. Unterstützt wird das Scharfstellen meist durch einen speziellen Indikator im Sucher der auf das Motivgerichtet sofort erkennen läst ob die Schärfe stimmt. Unterstützt wird das Scharfstellen oft durch eine Abblendtaste die die Blende auf den eingestellten Wert schliest un somit die Beurteilung der Schärfentiefe erlaubt.
Die Schärfentiefe ist direkt abhängig von der Blende. Die Schärfentiefe erklärt sich fast von selbst: Bildschärfe in der Tiefe. Das bedeutet das Bild hat einen bestimmten Bereich indem es Scharf ist, was davor oder dahinter ist wird unscharf sein. Dieser "Schärfenbereich" verändert sich in abhängigkeit von dem eingestellten Blendenwert. Generell kann gesagt werden: je kleiner der Blendenwert ist desto geringer ist auch die Schärfentiefe. Wie Groß der Bereich der Schärfentief ist liegt somit an der eingestellten Blende und dem verwendeten Objektiv. Weitwinkelobjektive habe Bauartbedingt einen grösseren Schärfentiefenbereich als Teleobjektive.